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Verkehrsrecht

Wir vertreten Sie bei der Geltendmachung und gerichtlichen Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen und Schmerzensgeldansprüchen gegenüber der Pkw- Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegners. Insbesondere dann, wenn nicht offensichtlich ist, wer die Schuld an einem Unfallereignis trägt oder hohe Sachschäden bzw. Körperschäden mit dauerhaften Beeinträchtigungen eingetreten sind, sollten Sie auf anwaltlichen Rat und Erfahrung aus einer Vielzahl von Unfallsachen nicht verzichten. Die Erfahrung zeigt, dass die Versicherer versuchen, den Schaden möglichst gering zu halten und häufig nicht unerhebliche, auch unberechtigte Abzüge vornehmen.

Selbst für den Fall, dass der Unfall unstreitig durch den Unfallgegner verursacht wurde und ein Gerichtsverfahren nicht zu erwarten ist, sollten Sie einen Rechtsanwalt mit der Schadensabwicklung beauftragen. Für dieses Vorgehen spricht die Tatsache, dass Ihre Rechtsanwaltskosten von der gegnerischen Versicherung als Schadensersatzforderung übernommen werden. Die professionelle Schadenabwicklung durch Ihren Rechtsanwalt stellt für Sie in diesem Fall quasi ein kostenfreies, durch den Schädiger finanziertes Serviceangebot dar. Nehmen Sie dieses Angebot in Ihrem eigenen Interesse wahr. Die professionelle Schadenabwicklung wird Ihnen viel Ärger und Zeit in der Auseinandersetzung mit der Versicherung ersparen und Ihnen zusätzlich bares Geld einbringen, da Ihr Rechtsanwalt für Sie ermittelt, welche Schadensersatzpositionen Ihnen neben dem offensichtlichen Sachschaden zustehen und nur berechtigte Abzüge zulassen wird.

Neben der Verkehrsunfallabwicklung betreuen wir Sie selbstverständlich auch bei Bußgeldsachen und allen Straftaten, die mit dem Straßenverkehr in Verbindung stehen (vgl. „Strafrecht“) und bei allen Fällen, die mit dem Pkw oder dem Straßenverkehr in Verbindung stehen.

- Abmeldekosten/Zulassungskosten
Die Kosten für die Ab- bzw. Ummeldung des PKW bei Totalschaden sowie die Kosten für Telefon, Porto, Fahrtkosten etc. hat der Unfallverursacher zu tragen. Die Geltendmachung dieser Positionen wird gerne mal übersehen.
- Abrechnung auf Gutachtenbasis
Kosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungsaufwands sind ersetzbar. Die Reparatur oder Weiternutzung des KFZ sind irrelevant.
Kosten zwischen dem Wiederbeschaffungsaufwand und dem Wiederbeschaffungswert sind ersetzbar, wenn das KFZ mindestens ca. 6 Monate weiter genutzt wird. Sonst ist nur der Wiederbeschaffungsaufwand ersetzbar.
Kosten zwischen dem Wiederbeschaffungswert und 130 % des Wiederbeschaffungswertes sind ersetzbar, wenn ordnungsgemäße und fachgerechte Reparatur erfolgt und das KFZ mindestens ca. 6 Monate weiter genutzt wird. Sonst ist nur der Wiederbeschaffungsaufwand ersetzbar.
- Abrechnung auf Rechnungsbasis
Kosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes sind ersetzbar. Der Umfang der Reparatur und die Weiternutzung des KFZ nach Reparatur sind irrelevant.
Kosten zwischen dem Wiederbeschaffungswert und 130 % des Wiederbeschaffungswertes sind ersetzbar, wenn ordnungsgemäße und fachgerechte Reparatur erfolgt und das KFZ mindestens ca. 6 Monate weiter genutzt wird. Sonst ist nur der Wiederbeschaffungsaufwand ersetzbar.
- Abrechnung nach (auch wirtschaftlichem)
  Totalschaden
Liegen die geschätzten Kosten höher als 130 % des Wiederbeschaffungswertes, so ist die Instandsetzung wirtschaftlich unvernünftig. In diesem Fall hat der Geschädigte nur Anspruch auf Ersatz des Wiederbeschaffungsaufwands im Rahmen der Totalschadenabrechnung.
- Abschleppkosten
Der Geschädigte hat einen Anspruch auf Erstattung der Abschleppkosten. Diesen Schaden machen mir gerne für Sie geltend.
- Direktanspruch
Der Geschädigte kann seinen Anspruch auf Schadensersatz gemäß § 115 VVG auch gegen den Versicherer unmittelbar geltend machen. Der Versicherer und der ersatzpflichtige Versicherungsnehmer haften als Gesamtschuldner. Es müssen prozesstaktische Erwägung angestellt werden, ob neben dem Versicherer auch der Halter und/oder der Fahrer des KFZ mitverklagt werden sollen. Denn nur wenn der Halter und/oder Fahrer des KFZ mitverklagt werden, werden sie Parteien des Prozesses und scheiden als mögliche Zeugen im Prozess aus. Dadurch verbessern wir Ihre Erfolgschancen im Verfahren.
- Fahren ohne Fahrerlaubnis
Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Kraftfahrzeug führt, obwohl er die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zulässt, dass jemand das Fahrzeug führt, der die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat.
- Fahrlässige Körperverletzung
Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Fahrlässig handelt derjenige, der die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.
- Fahrzeugführer
Fahrzeugführer ist derjenige, der das Kfz eigenverantwortlich in Betrieb setzt und während der Fahrt leitet.
- Haftung des Fahrzeugführers
Wird bei dem Betrieb eines Kraftfahrzeugs oder eines Anhängers, der dazu bestimmt ist, von einem Kraftfahrzeug mitgeführt zu werden, ein Mensch getötet, der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist der Fahrzeugführer verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht ist ausgeschlossen, wenn der Schaden nicht durch ein Verschulden des Fahrzeugführers verursacht ist.
- Haftung des Halters
Wird bei dem Betrieb eines Kraftfahrzeugs oder eines Anhängers, der dazu bestimmt ist, von einem Kraftfahrzeug mitgeführt zu werden, ein Mensch getötet, der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist der Halter verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen (Gefährdungshaftung).
- Halter
Halter ist derjenige, der das KFZ auf eigene Rechnung mit Verfügungsgewalt in Gebrauch hat. Eigentümerstellung und Haltereigenschaft können also durchaus auseinanderfallen.
- Haushaltsführungsschaden
Der Haushaltsführungsschaden ist der Schaden, der einer Person entsteht, weil sie ihren Haushalt oder den der ganzen Familie nur noch teilweise oder gar nicht mehr führen kann, also die Hausarbeit nicht mehr erledigen kann. Dieser Schaden kann sowohl bei Ehegatten als auch bei Alleinstehenden geltend gemacht werden. Der Anspruch mindert sich nicht dadurch, dass der andere Ehegatte den Ausfall durch eigene Mehrarbeit ausgeglichen hat.
- Kraftfahrzeug
Als Kraftfahrzeug gilt jedes nicht schienengebundene Landfahrzeug, dass sich mittels eines Motors und nicht durch Muskelkraft fortbewegt.
- Krankenhausbesuchskosten naher Angehöriger/des
  Lebensgefährten
Der Geschädigte hat über § 249 BGB einen Anspruch auf Erstattung der Krankenhausbesuchskosten naher Angehöriger bzw. des Lebensgefährten, weil diese Heilungskosten des Verletzten darstellen. Die Besuche müssen medizinisch notwendig sein und die Aufwendungen unvermeidbar.
- Mietwagenkosten
Der Unfallverursacher hat die Mietwagenkosten für ein gleichwertiges KFZ für die Dauer der Reparatur/geschätzten Wiederbeschaffungszeit abzüglich etwa 10 % ersparter Aufwendungen zu tragen. Weder Mietwagenkosten noch Nutzungsausfall können geltend gemacht werden, wenn dem geschädigten ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug zur Verfügung steht.
- Nutzungsausfallentschädigung
Alternativ zu den Mietwagenkosten kann der Geschädigte Nutzungsausfallentschädigung bei einem privat genutzten KFZ für die Dauer der Reparatur/geschätzten Wiederbeschaffungszeit geltend machen. Dies gilt auch bei gewerblichen PKW, falls sich deren Entbehrung nicht in einer Gewerbeertragsminderung oder in den Kosten eines Ersatzfahrzeuges niederschlägt.
- Reparaturkosten
Der Geschädigte hat die Wahl zwischen der Abrechnung auf Rechnungsbasis (konkret) und der Abrechnung auf Gutachtenbasis (fiktiv).
- Schmerzensgeldansprüche
Bei Personenschäden hat der Geschädigte einen Anspruch auf Zahlung eines angemessenen Schmerzensgeldes. Das Schmerzensgeld besitzt eine Ausgleichs-und Genugtuungsfunktion. Bei der Beurteilung der Höhe des Schmerzensgeldes werden u.a. folgende Faktoren berücksichtigt: Art und Dauer der Verletzung, Unübersehbarkeit des Krankheitsverlaufs, Mitverschulden des Geschädigten, entgangene Lebensfreuden, Arbeitsunfähigkeit des Geschädigten, etc.
- Verlust SF-Klasse der Kaskoversicherung
Der Verlust des Schadensfreiheitsrabattes durch Inanspruchnahme der eigenen Kaskoversicherung ist ersetzbar. Bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche helfen wir Ihnen gerne.
- Verwirkung
Gemäß § 15 StVG verliert der Ersatzberechtigte die ihm aufgrund der Vorschriften des StVG zustehenden Rechte, wenn er nicht spätestens innerhalb zweier Monate nachdem er von dem Schaden und der Person des Ersatzpflichtigen Kenntnis erhalten hat, dem Ersatzpflichtigen den Unfall anzeigt.
- Vorfinanzierungskosten
Vorfinanzierungskosten sind ersetzbar, falls die Kreditaufnahme für die Reparatur/Ersatzwagenbeschaffung notwendig war. Der Geschädigte muss vor Kreditaufnahme aber darüber informieren, so dass die Vorfinanzierung durch eine Vorschusszahlung abgewendet werden könnte.
- vorgerichtliche Gutachterkosten
Der Geschädigte hat einen Anspruch auf Erstattung der vorgerichtlichen Gutachterkosten gegenüber dem Unfallverursacher, falls kein Bagatellschaden vorliegt. Kein Bagatellschaden liegt vor ab einem Schaden von ca. 700,00. Bei einem Bagatellschaden sind nur die Kosten des Kostenvoranschlags einer Werkstatt ersetzbar.
- vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten
Der Geschädigte hat einen Anspruch auf Erstattung der vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten gegenüber dem Unfallverursacher. Sie können also gerne zu uns kommen!
- Wertminderung des verunfallten PKW
Der merkantile Minderwert bezeichnet den Wertverlust eines KFZ nach einem Unfall. Auch wenn das KFZ repariert wurde, hat es nicht den ursprünglichen Wert. Der merkantile Minderwert des reparierten KFZ ist der geringere Wert, den der Markt dem KFZ nach ihrer Reparatur gegenüber einem vergleichbaren unbeschädigten KFZ beimisst.
- Wiederbeschaffungsaufwand
Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwertes des Unfall-KFZ = Wiederbeschaffungsaufwand

Bastian Schauch

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Mietrecht und
Wohnungseigentumsrecht

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